„Nur Leute, die nie dabei waren,
wenn eine Missgeburt ins Dasein trat, nie
ihr Wimmern hörten, nie Zeugen des
Entsetzens der armen Mutter waren, Leute,
die kein Herz haben, vermögen den Wahnsinn
der Atomspaltung zu befürworten.“
ALBERT SCHWEITZER

Atombomben

Die Nuklearkatastrophe hat bereits jeden erreicht, auch wenn das leider den wenigsten bewusst ist. Angefangen hat dies mit den weltweiten Atombombentests, von 1945 bis 2013 sind nach öffentlichen Angaben schätzungsweise insgesamt 2057 Atombombentests gemacht worden, davon ca. 1529 unterirdisch und ca. 528 oberirdisch.

Die Angaben können jedoch nach obenhin um ca 200 Atombombentests schwanken, denn es wurden nicht nur welche unterirdisch und oberirdisch getestet, sondern auch unter Wasser und sogar im Weltraum. Auch wurden nicht alle Atombombentests bekannt!

Laut den Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) ist der weltweite Anstieg von Krebserkrankungen auf den radioaktiven Fallout der Atombombentests zurückzuführen und wird weltweit mit 65 Millionen Krebserkrankungen beziffert.

Hier ein Link zu einem Video, in welchem die Atombombentests im Zeitraffer zusammengefasst sind:

Uranmunition

Uranmunition, DU-Munition (von engl.: depleted uranium), ist panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthalten. Abgereichertes Uran fällt als Abfallprodukt bei der Anreicherung von Uran für die Energieerzeugung oder Waffenproduktion an. Für die Herstellung von 1 KG Uran mit einem Anreicherungsgrad von 5 % werden 11,8 KG natürliches Uran benötigt. Somit stehen 10,8 KG abgereichertes Uran für eine Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Uran ist ein sehr schweres Metal und etwa doppelt so schwer wie Blei, deshalb eignet es sich sehr gut für panzer- und bunkerbrechende Geschosse. Bei einem Treffer, zum Beispiel auf einen Panzer, entzündet sich das auf 3000 °C, deshalb durchdringt Uranmunition Panzer wie Butter. Im Panzer entsteht eine Temperatur von 1000 °C und die Soldaten verbrennen.

Durch den Aufprall verteilt sich der Uranstaub in der Umgebung. Die DU-Reste haben eine Halbwertzeit von 4,5 Millionen Jahren, und kann somit sehr lange über die Lunge aufgenommen werden.

Uranmunition wird weltweit von über 21 Armeen in mehreren tausend Stück bevorratet. Auch wurde nach verschiedenen Meldungen im Internet Uranmunition auf Deutschen Truppenübungsplätzen getestet.

Hier ein Link zu einem Video, zu einer WDR-Dokumentation über den Einsatz von Uranmunition in Kriegsgebieten und deren Folgen:

Atommüll

Die Angaben zu den weltweiten Mengen von Atommüll ist leider schwierig zu erfassen, da es offensichtlich mit Absicht keine konkreten Zahlen dazu gibt. Laut Wikipedia gab es 2010 weltweit etwa 300.000 Tonnen hoch radioaktiver Atommüll. In Russland lagerten 2008 mehr als 700.000 Tonnen radioaktiven Mülls unterschiedlicher Strahlung, davon 140.000 Tonnen aus europäischen Meilern.

Weltweit entstehen in den etwa 440 Atomkraftwerken schätzungsweise 8300 Tonnen hoch radioaktiver Atommüll pro Jahr.

Weltweit gibt es bis heute noch kein Endlager für hoch radioaktiven Müll. Das unbedachte und zugleich große Problem ist, dass dieser Atommüll für mindesten 200.000 Jahre sicher gelagert werden muss. 200.000 Jahre entspricht 6000 Generationen!

Die ältesten und teilweise noch erhaltenen Bauwerke sind die 5000 Jahre alten Pyramiden. Halten die Pyramiden noch weitere 195.000 Jahre? Wohl kaum. Somit haben unsere Nachfahren einige gravierende Probleme.

Wie oft haben sich in den letzten 200.000 Jahren die Sprachen geändert, hätte jemand vor 200.000 Jahren einen Deutschen verstanden? Wahrscheinlich nicht. Wie soll man unsere Nachfahren davor warnen?

Und was passiert bei Erdbeben oder Überschwemmungen?

Es gibt heute schon weltweit viele Orte, wo die Strahlenbelastung extrem hoch ist, wie zum Beispiel den Karatschai-See. Würde man dort am Ufer stehen, ist man nach nur einer Stunde bereits tot. Auch weitere Lagerstätten sind mittlerweile undicht.

Hier einige weitere Links zu Lagerstätten von Atommüll:

Atommüll im Meer

1993 wurde die Verklappung von Atommüll auf hoher See endlich durch ein internationales Abkommen verboten. Allerdings durften die Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague (Frankreich) und Sellafield (England) ihre radioaktiven Abwässer weiterhin ins Meer pumpen.

Die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague pumpte täglich 400.000 Liter radioaktives Abwasser in den Ärmelkanal, Tag für Tag und Jahr für Jahr, wie es heute ausschaut, darüber habe ich nichts gefunden.

Zwischen 1946 und 1992 wurde weltweit radioaktiver Müll, und auch hier schwanken die Angaben erheblich, weit über 100.000 Tonnen in Form von Fässern in 70 bis 80 Gebieten versenkt, größtenteils in über 4000 Metern Tiefe.

Ein Teil dieser Fässer dürfte mittlerweile kaput gehen, die weltweiten Folgen diesbezüglich sind nicht bekannt, jedoch sollte hierbei jedem klar sein, dass es für alle Lebewesen sehr negative Folgen haben wird!

Hier ein Link zu einem Video, über zwei versenkte russische Atom-U-Boote, welche ab Mitte 2014 gefahrlaufen undicht zu werden:

Atomkraftwerke

Atomkraftwerke oder besser gesagt die darin befindlichen Reaktoren, haben die unangenehme Eigenschaft, bei Fehlern eine Kernschmelze zu verursachen. Wenn man bei Wikipedia unter Kernschmelze nachschaut, finden fasst alle 10 Jahre eine Kernschmelze statt.

Auch wenn die Folgen einer Kernschmelze nicht immer so gravierend sind, wie in Tschernobyl und Fukushima, ist somit eindeutig klar, 2011 war Fukushima, plus 10 Jahre, dann sind bzw. ist gegen 2021 mit der nächsten Kernschmelze zu rechnen.

Wenn wir Glück haben, ist es dann eine harmlose Kernschmelze, wenn wir Pech haben ist diese noch größer als alle bisherigen und vielleicht sogar direkt vor unserer Haustür.

Hier möchte ich auf einen guten Film hinweisen: „Tschernobyl: Alles über die größte Atomkatastrophe der Welt“ auch bekannt unter dem Titel: "Die wahre Geschichte von Tschernobyl"

In diesem Film weisen sogar prominente wie Michail Gorbatschow darauf hin, dass es bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beinahe, eine zweite Explosion gegeben hätte, welche halb Europa zerstört hätte. Natürlich wäre halb Europa nicht weggesprengt worden, jedoch nicht mehr bewohnbar gewesen:

25.12.2013 - Habe eben eine Liste gefunden von September 2013, demnach sollen weltweit in den kommenden Jahren 174 neu Atomkraftwerke beziehungsweise Reaktoren gebaut werden. 9 davon in an Deutschland angrenzende Länder.

Schade das die Menschen so dumm sind und aus der Vergangenheit nichts gelernt haben!

Atomkrieg

Die Atomkriegsuhr, welche der Öffentlichkeit verdeutlichen soll, wie groß das derzeitige Risiko eines Atomkrieges ist, stand 2012 auf „fünf vor zwölf“. Die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt ist meiner Meinung 2013 gestiegen.

Wie im Dezember 2013 bekannt wurde, haben die Russen erstmals seit dem Kalten Krieg wieder Raketen nahe der polnischen Grenze in der russischen Ostsee-Enklave Kaliningrad stationiert. Diese können auch mit atomaren Sprengköpfen bestückt werden.

Dies hätte verhindert werden können, wenn unsere scheiß inkompetenten westlichen Politiker, nicht ständig den USA bis zum Anschlag in den Arsch kriechen würden, und den Mut hätten, auch mal gegen die USA und die NATO NEIN zu sagen.

Als jugendlicher habe ich mal, bei und mit meinen Eltern einen Film gesehen: „U.S.S. Charleston“ ein sehr guter Film, der sehr gut zeigt, wie ein Ende ausschauen kann. Der Letzte macht dann bitte das Licht aus.

Quellen: