Bei dem Foto oben handelt es sich um einen veganen Cheeseburger der Spitzenklasse Klasse, welchen es in Lilys Bürger in Berlin gibt. Ich habe diesen als Gruppenfoto bei sei-gesund.net verwendet, um ein Zeichen zu setzen: „Vegan zu leben bedeutet eine Bereicherung.“ -> „Veganer/-innen“ verzichten auf nichts, sondern lernen in ihrem Leben sehr viel Neues kennen und erfahren somit große Bereicherung!“


Ich bin 1000-prozentig von der veganen Ernährung und Lebensweise überzeugt. Nachfolgend eine Zusammenfassung, wie ich vegan wurde. 

 

"Du sollst nicht töten, sagte der Pfarrer und biss in sein Steak."

 

Nach einigen einschneidenden Erlebnissen (2012 / Tod von meinem Vater und kurz danach die Oma / Entrümpelungsaktionen) hatte ich die Entscheidung getroffen, dass ich in Zukunft als Selbstversorger auf dem Land leben möchte.

Kurz danach gab es im Fernsehen einen Bericht, über eine junge Familie, die von der Stadt aufs Land gezogen ist. Diese Familie kaufte zwei kleine Schweine, mästete diese und ließ diese, nach dem die Schweine groß waren, auf einem Schlachthof schlachten und verarbeitete daraufhin das Fleisch.

Bei einem darauf folgenden Gespräch mit meiner Mutter, über diesen Fernsehbericht, kam dann die Frage, ob ich so was auch könnte, worauf ich sagte, Nein ich kann kein Tier, was ich großgezogen habe Essen, geschweige es überhaupt zu töten!

Ich setzte mich in den nachfolgenden Wochen damit noch mehr auseinander, also ich kann kein Tier töten, aber ich lasse es andere machen. Es ist moralisch kein Unterschied, ob ich selber Tiere töte oder die Tiere von anderen für mich töten lasse. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen kein Fleisch mehr zu essen.

Etwa zu diesem Zeitraum bemerkte ich Hautproblemen. Eine Untersuchung bei einer Berliner Hautärztin ergab die Diagnose Schuppenflechte. Ich bekam daraufhin zunächst Cortisonsalbe verschrieben, welche aber in der Wirkung keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielte.

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Einige Wochen später war auf der Frankfurter Zeil ein Infostand mit einem großen Schwein (GrunzMobil / Albert Schweitzer Stiftung). Bei diesem Infostand kam ich mit einem Veganer ins Gespräch, worauf ich mich noch mehr informiert habe.

Daraufhin habe ich immer öfter auf tierische Produkte verzichtet und auch Tiermilch bzw. den Konsum von Eiern eingeschränkt. Es kam jedoch vor, dass ich Käseprodukte wie zum Beispiel Hallomi oder im Sommer Milcheis gegessen habe.

Anfang 2014 hatte ich immer noch ganz extreme Belastungen. Am 28.02.2014 fühlte ich mich nicht gut. Da ich zu diesem Zeitpunkt keinen Hausarzt hatte und nicht ganz wusste, was ich machen sollte, habe ich in einer Apotheke den Blutdruck messen lassen.

Das Ergebnis war ein Blutdruck von 280 / 250 und einem Puls von über 100. Die Apothekerinnen haben daraufhin erst mal einen Krankenwagen gerufen. Wie sich dann im jüdischen Krankenhaus herausstellte und bei weiteren ärztlichen Folgeuntersuchungen, dass ich unter einem behandlungsbedürftigen Bluthochdruck leide.

Zu diesem Zeitpunkt waren auch meine Zuckerwerte relativ hoch. Im selben Zeitraum hatte mir die Hautärztin empfohlen, gegen die Schuppenflechte innere Medikamente anzuwenden.

Ich stand also da, und habe relativ hoch dosierte Bluthochdruck Medikamente erhalten. Dann sollte ich noch Medikamente gegen die Schuppenflechte bekommen. Eventuell hätte ich auch zum späteren Zeitpunkt noch Medikamente gegen Diabetes nehmen müssen.

Deshalb habe ich mich extrem intensiv mit alternativen Heilmethoden beschäftigt. Ich habe mir nach und nach folgende Bücher bestellt: