Die vegane Hundeernährung ist ein Thema, bei welchem ich schon sehr stark und mehrfach angegriffen worden bin. Das Traurige daran ist, dass diese Angriffe von Menschen kommen, die sich in der Regel noch nie ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Im Übrigen haben die wenigsten Menschen überhaupt eine Erfahrung, wie eine gesunde Ernährung ausschaut (bei Menschen). Es gibt durchaus Veganer, wie mich, die sich sehr intensiv und ernsthaft, sowie sehr gewissenhaft mit den gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung auseinandersetzen.

Ich bin durchaus der Überzeugung, dass ich mir diesbezüglich in den letzten Jahren ein erhebliches Fachwissen eigenständig angeeignet habe. In vielen Fällen übersteigt diese Erfahrung, das Wissen von einem hauptberuflichen Arzt der Schulmedizin.

An dieser Stelle möchte ich gar nicht so intensiv auf die einzelnen Vorzüge und den gesundheitlichen Aspekten einer veganen Ernährung eingehen. Fakt ist, dass Hunde schon sehr lang vegan ernährt werden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien und praktische Erfahrungen, welche eindeutig belegen, dass eine vegane Hundeernährung viele Vorzüge gegenüber einer altmodischen Hundeernährung mit Tierfleisch hat.

Gleichermaßen, wie auch Menschen, erkrankten heutzutage viele Hunde an sogenannten Zivilisationskrankheiten. Gleichermaßen sind auch die Ursachen hierfür bei Mensch und Tier weitgehend die gleichen. Neben Umweltgiften ist hier eindeutig eine falsche Ernährung als Hauptursache zu nennen.

Tierfleisch, welches für die menschliche und tierische Ernährung gezüchtet wird, bringt gleichermaßen dieselben Problematiken mit sich. Sämtliche Zuchttiere zur Fleischerzeugung erhalten in der Regel zum einen Medikamente und Hormone.

Ebenfalls ist den meisten Menschen nicht bewusst, dass genmanipuliertes Futter für Tiere in die EU und auch nach Deutschland importiert werden darf. Die Gentechnik und deren eventuellen Nebenwirkungen sind bis jetzt noch in keiner Form erforscht.

In jedem Fall, und unabhängig, ob es sich bei den Nutztieren um sogenannte Bio - Nutztiere handelt oder nicht, es werden in jedem Falle Medikamente und Hormone verabreicht. Diese Medikamente und Hormone werden durch den Verzehr des Fleisches gleichermaßen von Mensch und Tier aufgenommen.

Tierfleischfutter - für Hunde enthält in der Regel Schlachtabfälle, welche man keine Menschen mehr zumuten würde.

Darüber hinaus wurde auch nachgewiesen, dass Tierfleischfutter weiterhin viele Verunreinigungen enthält, zum Beispiel Mineralöle. Außerdem enthält das meiste Hundefutter lediglich einen Fleischanteil, oder genauer gesagt tierische Nebenerzeugnisse mit einem Anteil von durchschnittlich nur 4 %.

Bramble, ein Broder – Collie wurde 2002 in das Guinness-Buch der Rekorde als ältester lebender Hund mit 27 Jahren eingetragen. Bramble wurde natürlich rein pflanzlich ernährt. Es gibt viele Erfahrungsberichte von veganen Hunden. Somit hat die Veganer Hundeernährung in jedem Fall ihre Berechtigung.

Wer seinen Hund vegan ernähren möchte, hat die Verantwortung sich gewissenhaft und umfangreich zu informieren. Heutzutage gibt es mittlerweile einige Hersteller, sowohl von veganen Trockenfutter als auch von veganen Feuchtfutter. In vielen Fällen enthalten diese Fertigfutter bereits alle lebensnotwendigen Inhaltsstoffe und wurden teilweise mit der Unterstützung von Tierärzten entwickelt.

Ebenfalls ist es ohne Probleme möglich, selber für einen Hund vegan zu kochen. Dazu ist jedoch eine sehr intensive Beschäftigung zwingend erforderlich. Denn hier muss man zunächst wissen, welche Speisen ein Hund überhaupt essen darf, und welche gekocht werden müssen. Einige Speisen müssen zusätzlich püriert werden, da der Hund sonst die Inhaltsstoffe nicht optimal verwerten kann.

Außerdem muss man herausfinden, welche persönlichen Vorlieben der Hund hat. Ebenso ist die umfangreiche Beschäftigung mit Ölen und Kräutern dringend erforderlich.

Für selbst gekochte vegane Hundenahrung stehen in Deutschland vier Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Es wird dringend empfohlen, bei selbst gekochten Hundespeisen auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Am häufigsten wird wohl: „V-Complete 3te Generation“ verwendet, welches in Deutschland von Experten aus dem Bereich der Veterinärmedizin entwickelt wurde.

Es geht hier um die Verantwortung, für ein anderes Lebewesen (den Hund). Es sollte selbstverständlich sein, hier sehr gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu handeln!

Umfangreiche Informationen über die vegane Tiernahrung sind hier zu finden: Vegane Tiernahrung

Fazit:

Eine vegane Hundeernährung ist heutzutage ohne Probleme möglich und bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich!